CMR-Übereinkommen
Das CMR-Übereinkommen schafft gemeinsame Regeln für Verträge über die internationale Beförderung von Gütern auf der Straße.
Was ist das CMR-Übereinkommen?
Das Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr, bekannt als CMR, wurde am 19. Mai 1956 in Genf geschlossen und trat am 2. Juli 1961 in Kraft.
Wann gilt die CMR?
Grundsätzlich gilt die CMR für die entgeltliche Beförderung von Gütern auf der Straße, wenn Übernahmeort und vorgesehener Lieferort in zwei verschiedenen Staaten liegen und mindestens einer davon Vertragspartei ist.
Was regelt die CMR?
Das Übereinkommen regelt den Beförderungsvertrag, den CMR-Frachtbrief, die Pflichten der Beteiligten und die Haftung des Frachtführers einschließlich Verlust, Beschädigung und Lieferverzögerung.
Der CMR-Frachtbrief
Der Frachtbrief enthält wesentliche Transportangaben wie Absender, Empfänger, Frachtführer, Übernahme- und Lieferort sowie die Beschreibung der Güter.
e-CMR: elektronischer Frachtbrief
2008 wurde ein Zusatzprotokoll zur CMR über den elektronischen Frachtbrief angenommen. In den Staaten, in denen es gilt, ermöglicht es die elektronische Erstellung des Frachtbriefs unter den vorgesehenen Bedingungen.
Offizielle Texte und Quellen
Die authentischen Texte des Übereinkommens sind Englisch und Französisch. Für den Rechtstext und den aktuellen Vertragsstatus sind die offiziellen Quellen der Vereinten Nationen maßgeblich.
- CMR-Übereinkommen — United Nations Treaty Collection
- e-CMR-Protokoll — United Nations Treaty Collection
- Informationen zum e-CMR — UNECE
Diese Seite dient nur der Information und ersetzt weder den offiziellen Vertragstext noch eine Rechtsberatung.
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